Für die Reisebranche entwickelt sich der Krieg im Nahen Osten zunehmend zum Belastungsfaktor im Sommergeschäft. «Unsicherheiten durch die geopolitischen Entwicklungen führen zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung, ohne die Nachfrage grundsätzlich zu schwächen», sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands, Albin Loidl, der Deutschen Presse-Agentur. «Gleichzeitig sorgen steigende Kosten und operative Herausforderungen für zusätzlichen Druck in der Branche.»
Viele Reisende wichen auf alternative Ziele aus. Insgesamt spreche vieles für ein temporäres Innehalten – «mit einer Stabilisierung und dem Anziehen der Nachfrage, sobald sich die Lage beruhigt», sagte Loidl.