Studieninteressierte in Niedersachsen haben immer häufiger freie Auswahl: Der Anteil zugangsbeschränkter Studienangebote ist zum kommenden Wintersemester erneut gesunken. Nach einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist im Land etwa jeder dritte Studiengang mit einer Zugangsbeschränkung wie einem Numerus Clausus, einem Auswahlverfahren oder einer Eignungsprüfung versehen. Damit liegt das Land nur leicht über dem Bundesdurchschnitt.
Niedersachsen liegt im bundesweiten Mittelfeld
Im Vergleich der Bundesländer belegt Niedersachsen Platz 8 von 16. Bundesweit stehen laut CHE inzwischen mehr als zwei Drittel aller Studienangebote ohne solche Einschränkungen offen.
«Der sogenannte Numerus Clausus verliert für Studieninteressierte in Deutschland zunehmend an Bedeutung», sagte CHE-Experte Cort-Denis Hachmeister. Die Chancen, den Wunschstudiengang an der Wunschhochschule zu studieren, seien wohl noch nie so gut gewesen wie aktuell.