Beschäftige der Universitäten Göttingen und Braunschweig wollen in der kommenden Woche ihre Arbeit niederlegen. Unter anderem sollen wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gezielt Lehrveranstaltungen fernbleiben, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst.
Für die Uni Göttingen wird gleich zu einer ganzen Streikwoche aufgerufen. Bei dem Warnstreik sollen von Montag bis Freitag studentische Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Wissenschaftliche Mitarbeiter sollen einzelne Lehrveranstaltungen bestreiken.
Am Dienstag und Mittwoch kommt es zudem zu einem Warnstreik am Göttinger Universitätsklinikum, wie die Einrichtung mitteilte. Die Versorgung von Notfällen sei aber durch eine Notdienstvereinbarung gesichert. Die Medizinische Hochschule Hannover kündigte in dem Zusammenhang Einschränkungen und Wartezeiten an.
An der TU Braunschweig sollen laut Verdi am Mittwoch Beschäftigte und Studierende für bessere Arbeits- und Studienbedingungen auf die Straße gehen. Dann komme es auch bundesweit zu einem sogenannten Hochschulaktionstag. Ab 11.00 Uhr sind eine Kundgebung und anschließende Demonstration geplant.