Der erneute bundesweite Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn hat am Donnerstag auch Reisende in Niedersachsen und Bremen getroffen. Seit dem frühen Morgen kam es nach Angaben der Bahn wie erwartet zu weitreichenden Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr. Ein Grundangebot von Verbindungen sei aber wie geplant angelaufen, sagte eine Bahnsprecherin am Donnerstagmittag. Fahrgäste sollten sich auf der Konzernseite im Internet informieren, welche Verbindungen ausfallen oder verkehren.
Auf den Regionalstrecken etwa zwischen Norddeich-Mole und Hannover sowie Osnabrück und Bremen fuhren laut der Fahrplanauskunft vereinzelt Züge. An einigen Stellen wurde auch ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Im Fernverkehr waren einige wenige ICE etwa auf den Verbindungen zwischen Hamburg, Hannover und Göttingen unterwegs.
Der Streik soll laut der GDL bis Freitag (8. März) um 13.00 Uhr andauern. Nach Prognosen der Bahn dürften die Auswirkungen deutlich darüber hinaus spürbar sein. Erst ab Samstag soll wieder das komplette Zugangebot zur Verfügung stehen, betonte ein Konzernsprecher. Das Grundangebot der Bahn sieht wie bei vorigen Arbeitskämpfen vor, dass rund 20 Prozent der Fernzüge im Einsatz sind.