Um die Fischerei an der deutschen Nordseeküste zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen, arbeiten Wissenschaftler in Ostfriesland an einem neuen Kuttermodell. Die Bundesregierung fördert die Entwicklung des «Zukunftskutters Nordsee» (kurz: «KUNO») mit rund zehn Millionen Euro. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Silvia Breher (CDU), übergab einen entsprechenden Bescheid Wissenschaftlern an der Hochschule Emden/Leer. Auch das Thünen Institut für Seefischerei und die Nationalparkverwaltung Wattenmeer arbeiten an dem Kutter mit.
Der Kutter der Zukunft soll mit umweltfreundlichem Methanol angetrieben werden statt mit Schiffsdiesel. Außerdem soll das Fahrzeug für die Fischer flexibel einzusetzen sein: Ob Krabben fangen, Schollen fischen, Touristen zu Seehundbänken fahren oder Daten für die Forschung sammeln – die Wissenschaftler haben das Betriebskonzept multifunktional angelegt.