Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen leidet unter der sinkenden Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Im vergangenen Jahr gingen Umsatz und Gewinn spürbar zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vergleich zu 2024 schrumpfte der Umsatz um gut zehn Prozent auf 162,9 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern lag mit 8,5 Millionen Euro rund 20 Prozent unter Vorjahresniveau.
Vorstandschef Oliver Schwegmann sprach laut Mitteilung von «anhaltend herausfordernden Marktbedingungen, die sich entsprechend auch in unseren Umsatzerlösen niedergeschlagen haben». Zum Teil sei der Rückgang auf den Verkauf einer Betriebsstätte in Grüneburg zurückzuführen, von der sich Berentzen Ende 2024 getrennt hatte.
Darüber hinaus mache sich aber auch ein verändertes Konsumverhalten bemerkbar, sagte Schwegmann. Dies zeige sich vor allem im Markt für Spirituosen in Deutschland, der von deutlichen Absatzrückgängen geprägt gewesen sei. Von dieser Entwicklung des Gesamtmarkts sei auch die Berentzen-Gruppe betroffen.