Die sommerliche Atmosphäre auf dem Hamburger Rondeelteich ist denkbar friedlich, als plötzlich drei Polizeiboote in dem Nebengewässer der Alster auftauchen. Was suchen die Beamten bloß zwischen Dutzenden von Kanus, Schlauchbooten und Stand-up-Paddle-Boards (SUP)? Wohl kaum jemand der Erholungssuchenden errät den Grund für die Polizeiaktion: Die zehn Beamten der Hamburger Wasserschutzpolizei wollen an diesem Samstagnachmittag die Einhaltung der Alkoholkonsumgrenzen kontrollieren.
Im Hafen, auf der Dove- und Unterelbe und eben auch auf der Alster veranstaltet die Wasserschutzpolizei einen sogenannten Thementag, bei dem vor allem die Freizeitkapitäne und Wassersportler in den Blick genommen werden. Vor zwei Jahren startete die Polizei die Kampagne «#AlsterFürAlle», mit der das im Sommer turbulente Geschehen auf dem Gewässer in ruhigere Bahnen gelenkt werden sollte. Unter anderem geht es darum, auf das Rechtsfahrgebot zu achten, die Promillegrenze einzuhalten und nicht von Brücken zu springen.