Wegen eines Warnstreiks in einem Zentrallager der Edeka-Gruppe könnte es nach Gewerkschaftsangaben in den kommenden Tagen weniger Obst, Gemüse und Lebensmittel in den Edeka-Märkten im Norden geben. «Die zeitkritischen Produktions- und Logistikabläufe werden massiv gestört», sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi, die zu dem Warnstreik aufgerufen hatte, am Morgen. An dem Warnstreik im Lager in Lüttow-Valluhn im Landkreis Ludwigslust-Parchim beteiligen sich die Früh- und die Spätschicht und damit mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Teams der Frühschicht hätten ihre Arbeit seit 4.00 Uhr niedergelegt. In dem Lager arbeiten der Gewerkschaft zufolge rund 800 Menschen in drei Schichten. Über das Zentrallager werde zu großen Teilen die Lebensmittelversorgung in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sichergestellt.