VW zeigt Verständnis für die Proteste der IG Metall gegen mögliche Sparpläne - hält aber an seinem Kurs fest. «Die genauen Inhalte des Zukunftsplans und die damit verbundenen notwendigen Maßnahmen werden heute zwischen Aufsichtsrat und Vorstand der Volkswagen AG erörtert», sagte ein Sprecher. Dabei gehe es unter anderem darum, Komplexität zu reduzieren, Beteiligung zu straffen, Entwicklung und Produktion regionaler auszurichten: «Und ja, wir werden auch Überkapazitäten abbauen müssen.»
Nach der Aufsichtsratssitzung will Volkswagen zügig über mögliche Entscheidungen informieren, wie der Sprecher weiter sagte: «Über die Ergebnisse der heutigen Aufsichtsratssitzung und getroffene Entscheidungen werden wir schnellstmöglich informieren.»
Laut «Manager Magazin» könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.