Trotz schleppenden Neugeschäfts konnte VW im vergangenen Jahr neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn einfahren. Weil nach dem Ende des Chipmangels der Auftragsstau abgearbeitet werden konnte, stiegen Auslieferungen, Umsatz und auch der operative Gewinn, wie der Konzern am Freitag aufgrund vorläufiger Zahlen mitteilte. Doch das Neugeschäft schwächelt, und hohe Kosten vor allem bei der Kernmarke VW drücken auf die Profitabilität.
Der Absatz aller Konzernmarken legte 2023 dank eines starken Schlussspurts um knapp zwölf Prozent auf 9,24 Millionen Fahrzeuge zu. Der Umsatz stieg sogar noch stärker und kletterte um 15,5 Prozent auf 322,3 Milliarden Euro. Ein höherer Anteil neuerer, teurerer und besser ausgestatteter Fahrzeuge gab beim Umsatz ebenso Schub wie höhere Verkaufspreise. Das operative Ergebnis legte allerdings lediglich um gut zwei Prozent auf 22,6 Milliarden Euro zu und lag damit knapp über dem bisherigen Rekordergebnis von 2022, wie ein Sprecher hinzufügte. Angaben zum Nettogewinn machte Volkswagen zunächst nicht. Die komplette Bilanz für 2023 will der Konzern am 13. März vorlegen.