Bei einer erneuten Untersuchung des Wracks des gesunkenen Frachters «Verity» haben Spürhunde Körperteile eines vermissten Besatzungsmitgliedes gefunden. Das teilte eine Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt mit. Die Identität des Toten ist noch unklar. Es sei aber sicher, dass es sich um einen der drei noch vermissten Männer handele, sagte sie. Das zweigeteilte Wrack war nach der Bergung Anfang September auf einer Plattform zu einer Werft in Rotterdam geschleppt worden. Dort wurden die Wrackteile erneut untersucht - auch mit Spürhunden.
Wrack lag viele Monate auf dem Meeresgrund
Die Bergung des Wracks war aufwendig und herausfordernd. Unter Wasser wurde das Schiff in zwei Teile geschnitten, später hob einer der stärksten Schwimmkräne Europas die Wrackteile mit tonnenschweren Ketten aus dem Wasser. Am 4. September wurde das letzte große Teil auf eine Plattform gelegt. Ein Schlepper zog beide Teile in die Niederlande, wo sie fachgerecht entsorgt werden sollen.
Inzwischen sind die Untersuchungen und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle abgeschlossen. Das Sperrgebiet, das monatelang rund um den Unfallort galt, ist aufgehoben. Die Unfallstelle sei wieder frei für die Schifffahrt, sagte die Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten