Bei amtlichen Kontrollen von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, Kosmetika und Tabak in niedersächsischen Betrieben hat es im vergangenen Jahr bei mehr als der Hälfte der Inspektionen Beanstandungen gegeben. 2023 wurden bei den rund 59.000 Kontrollen mehr als 33.500 Verstöße festgestellt, wie aus dem in Hannover vorgelegten Verbraucherschutzbericht hervorgeht. Demnach haben die Verstöße im Vergleich zum Jahr 2022 um etwa fünf Prozent zugenommen – den Angaben zufolge gab es aber auch rund 3.500 Inspektionen mehr.
Im vergangenen Jahr kontrollierten die Verbraucherschützer etwa 38.000 von landesweit knapp 120.000 Betrieben. Verbraucherschutzministerin Miriam Staudte sprach von einem hohen Verbraucherschutzniveau in Niedersachsen. «Das ist nicht selbstverständlich», sagte die Grünen-Politikerin und fügte hinzu: «Daran arbeiten viele Fachleute in den Behörden auf Landes- und kommunaler Ebene.»