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TKMS erwartet baldige Entscheidung im Rennen um kanadischen U-Boot-Auftrag

TKMS zählt zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bau nicht nuklear betriebener U-Boote. (Archivbild) / Foto: Marcus Brandt/dpa
TKMS zählt zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bau nicht nuklear betriebener U-Boote. (Archivbild) / Foto: Marcus Brandt/dpa

TKMS rechnet mit Entscheidung über den Bau von bis zu zwölf U-Booten für Kanada noch im ersten Halbjahr; Konkurrenz: Hanwha Ocean.

Im Rennen um den U-Boot-Großauftrag aus Kanada erwartet TKMS-Chef Oliver Burkhard eine baldige Entscheidung. «Wir rechnen damit, dass diese noch im ersten Halbjahr kommen könnte», sagte der Vorstandsvorsitzende des Marineschiffbauers aus Kiel. 

TKMS konkurriert mit dem koreanischen Anbieter Hanwha Ocean um den Auftrag aus Kanada über den Bau von bis zu zwölf U-Booten. Sowohl TKMS als auch Hanwha Ocean haben Kooperationen mit kanadischen Unternehmen verkündet, um ihre Zuschlagschancen zu erhöhen. 

Burkhard sagte, er gehe davon aus, dass TKMS den Zuspruch erhalten werde. Reisen deutscher Regierungsvertreter hätten geholfen, das Angebot zu unterstützen. Zuletzt warb Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bei Kanadas Premierminister Mark Carney für das deutsche Unternehmen. 

Eine zweistellige Zahl an TKMS-Mitarbeitern halte sich derzeit in Kanada auf, sagte Burkhard. Sie reisten durch das Land, um für das Angebot zu werben. Die Kampagne befinde sich in der «Crunchtime», also der Schlussphase. 

Zu dem Auftragsvolumen kursieren unterschiedliche Summen im zweistelligen Milliardenbereich. TKMS zählt zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bau nicht nuklear betriebener U-Boote.

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