Susanne Daubner bezeichnete ihre Arbeit bei der ARD einmal als «längste Beziehung» ihres Lebens. Eine Partnerschaft, geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, sagte sie 2025 zum 75-jährigen Jubiläum der ARD. Die ARD sei ein verlässlicher Partner – in guten wie in schlechten Nachrichtenzeiten. Seit Jahrzehnten prägt die «Tagesschau»-Sprecherin das Bild der Sendung. Am Donnerstag, 26. März, wird sie 65 Jahre alt.
Geboren 1961 in Halle an der Saale, begann Daubner ihre journalistische Laufbahn beim Jugendradio DT 64. Stationen beim Sender Freies Berlin und beim Ostdeutschen Fernsehen führten sie schließlich 1999 zur «Tagesschau». Dort gehört sie zu den dienstältesten Sprecherinnen. Regelmäßig ist sie in der Hauptausgabe um 20.00 Uhr zu sehen, aber auch in kürzeren Nachrichtenclips begleitet sie Zuschauerinnen und Zuschauer durch den Alltag.
Besonders in Erinnerung geblieben sei ihr die Berichterstattung der ARD während ihrer Jahre in der DDR, erzählte sie zum Jubiläum der ARD. «Sie ermöglichte mir einen unparteiischen Blick auf unser geteiltes Land und das Weltgeschehen.»