Sparzwänge im Bundeshaushalt und das Aus der Ampel-Regierung rücken den seit Jahren umstrittenen Neubau der Autobahn 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg wieder in den Fokus. Während Befürworter aus den betroffenen Regionen trotz bevorstehender Neuwahlen auf einen schnellen Bau pochen, hoffen Kritiker auf eine neue Herangehensweise der nächsten Regierung.
«Der Lückenschluss zwischen Lüneburg und Wolfsburg schließt den größten autobahnfreien Raum Deutschlands», hieß es unter der Woche von den beiden betroffenen Industrie- und Handelskammern Braunschweig und Lüneburg-Wolfsburg. Die Kammern und weitere regionale Akteure machten den Ausbau der A39 bei einem parlamentarischen Abend in der Hauptstadt zu einer ihrer Kernforderungen.