Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen hat mit schwachen Geschäften zu kämpfen. Nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Halbjahr korrigierte das Unternehmen seine Prognose fürs Gesamtjahr nach unten. Sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn dürften niedriger ausfallen als bisher gehofft und auch deutlich hinter dem Vorjahr zurückbleiben.
«Als wir zu Beginn des Jahres unsere Prognose aufgesetzt haben, sind wir noch davon ausgegangen, dass sich die im Jahr 2024 manifestierte, sehr schlechte Konsumstimmung in 2025 wieder deutlich aufhellen würde», sagte Vorstandschef Oliver Schwegmann laut Mitteilung. «Stattdessen hat sich dieser Trend im Jahr 2025 fortgeführt und im gesamten Markt für alkoholische Getränke sogar weiter verschärft.»
Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nur noch mit einem Umsatz zwischen 172 und 178 Millionen Euro - statt der bisher angepeilten 180 bis 190 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es 181,9 Millionen Euro gewesen. Beim Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern erwartet das Unternehmen jetzt noch 8,0 bis 9,5 Millionen Euro, statt der bisher angepeilten 10 bis 12 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr waren es 10,6 Millionen gewesen.