Die Grundsteuer ist für viele Menschen in Niedersachsen schon vor dem Inkrafttreten der neuen Berechnung deutlich teurer geworden. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts. Die niedersächsischen Städte und Gemeinden haben demnach im Jahr 2024 mit der Grundsteuer B rund 1,6 Milliarden Euro eingenommen. Das sind etwa 100 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Die Grundsteuer B gilt für private und gewerbliche Grundstücke außerhalb der Land- und Forstwirtschaft.
Der durchschnittliche Hebesatz, mit dem die Kommunen die Höhe der Grundsteuer festlegen, stieg im Vergleich zum Vorjahr in Niedersachsen stark an von 452 auf 475 Prozent. Damit setzte sich ein langjähriger Trend fort. So lag der Durchschnittswert zehn Jahre zuvor noch bei 411 Prozent.