Sanierungen von Traditionsschiffen stellen Vereine und Eigentümer finanziell mitunter vor große Herausforderungen. Eine neue Bundesstiftung soll hier ab kommendem Jahr für Erleichterung sorgen. Ziel sei, «dass den Schiffen wirklich nachhaltig geholfen wird», sagte Jan-Matthias Westermann, Vorsitzender des Dachverbands deutscher Traditionsschiffe, der Gemeinsamen Kommission für historische Wasserfahrzeuge (GSHW). Betreibervereinen könnte die Stiftung eine seriöse Grundfinanzierung für Grundinstandsetzungen bieten.
Die «Deutsche Stiftung Maritimes Erbe» (DSME) soll im kommenden Jahr die Arbeit aufnehmen. Sie ist nach Angaben des Bremerhavener Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt (SPD), für die Jahre 2026, 2027 und 2028 mit jeweils zehn Millionen Euro ausgestattet. Bereits in den Haushalt dieses Jahres wurden demnach eine Million Euro im Budget des Bundesverkehrsministeriums (BMV) vorgesehen, unter anderem zur Einrichtung der Stiftung. Schmidt ist Mitglied des Haushaltsausschusses und hat sich nach eigener Aussage für die Finanzierung eingesetzt.