Im Ringen um die Zukunft des Bosch-Werks in Hildesheim soll nun mit einer Schlichtung eine Lösung gefunden werden. «In den bisherigen Gesprächen mit der Arbeitnehmervertretung konnten wir trotz Annäherungen keine finale Einigung zu allen Punkten erzielen», sagte ein Firmensprecher auf Anfrage der dpa. Daher werde das Unternehmen die tarifliche Schlichtungsstelle anrufen. «Unser Ziel bleibt es, das Werk in Hildesheim wettbewerbsfähig aufzustellen.»
Laut IG Metall hatte Bosch die Gespräche mit der Arbeitnehmerseite zuvor für gescheitert erklärt. Mit dem Anrufen der Schlichtungsstelle werde der Kreis der Teilnehmer erweitert: Zu den Verhandlungen würden nun auch die Gewerkschaft IG Metall und der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall hinzugezogen. Bisher hatte Bosch nur mit dem Betriebsrat gesprochen. Das Unternehmen hatte die Verhandlungen erst Anfang Juli wieder aufgenommen.