Neue Technologien und Produkte aus der Raumfahrtbranche stehen im Mittelpunkt der Messe Space Tech Expo Europe. Bis Donnerstag treffen sich Fachleute aus verschiedenen Ländern, um ihre Arbeiten zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Zu den Themen gehören etwa der Bau von Kleinsatelliten, Nachhaltigkeit in der Raumfahrt und Möglichkeiten zur Verteidigung gegen Asteroideneinschläge. Nach Veranstalterangaben sind mehr als 700 Aussteller auf der Messe; dem Bremer Wirtschaftsressort zufolge ist sie Europas führende Fachmesse für die Raumfahrtbranche. Interessierte können virtuelle Reisen in den Weltraum unternehmen.
Branche vor großen Herausforderungen
Senatorin Vogt forderte mehr Investitionen in die europäische Raumfahrt. Die Herausforderungen seien groß, sagte sie unter anderem mit Blick auf den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. «Wir werden jetzt nach den US-Wahlen erleben, dass sich die NASA anders aufstellt», sagte sie. Die Spitzenpositionen der US-Raumfahrtagentur NASA seien parteipolitisch besetzt.
Sie verwies darauf, dass der Einfluss des Tech-Milliardärs Elon Musk steige. Dessen SpaceX-Konzern in den USA ist größte Satellitenbetreiber der Welt. Musk soll Berater von Trump werden. Wie sich internationale Kooperationen im Bereich Raumfahrt unter Trump verändern, sei unklar, sagte Vogt. «Aber was wir auf jeden Fall wissen ist, dass wir einen unabhängigen Zugang zum All brauchen und resiliente Satellitenkonstellationen.» Sie hoffe sehr, dass die künftige Bundesregierung dem Thema Raumfahrt die nötige Aufmerksamkeit und die nötigen Gelder geben werde. Investitionen in die europäische Raumfahrt und eine enge Zusammenarbeit in Europa seien notwendig.