Beschädigte Oberleitung sorgt für Zugausfälle auf den Strecken Hamburg–Berlin und Hamburg–Hannover
Wegen einer beschädigten Oberleitung kommt es auf den Bahnstrecken Hamburg-Berlin und Hamburg-Hannover zu Zugausfällen und Verspätungen. Nach Angaben der Deutschen Bahn fielen mehrere ICE-Verbindungen aus, auch der Regionalverkehr in Niedersachsen mit dem Metronom war betroffen. Das DB-Personal arbeite unter Hochdruck an der Beseitigung der Störung. Die Behebung solle bis in den Vormittag hinein erfolgen. Eine DB-Sprecherin erklärte am Morgen, die Streckensperrung sei seit 6 Uhr behoben. Wegen der dichten Zugfolge komme es aber noch zu Verspätungen, im Fernverkehr auch zu einzelnen Teilausfällen. «Im Laufe des Vormittags wird sich der Zugverkehr normalisieren», sagte die Sprecherin. Auch zwischen Uelzen und Bad Bevensen, wo die Oberleitung beschädigt ist, kommt es zu Einschränkungen. Wie das Bahnunternehmen Metronom mitteilte, war die Strecke am Montagabend vollständig gesperrt worden. Ein Busnotverkehr wurde eingerichtet. Am frühen Morgen werde die Strecke zumindest auf einem Gleis wieder freigegeben. Es komme aber weiterhin zu einzelnen Teilausfällen und Verspätungen. Man arbeite mit Hochdruck daran, den Betrieb zu stabilisieren. Schäden an der Oberleitung haben Metronom zufolge in den vergangenen Monaten bereits mehrfach zu Streckensperrungen und Zugausfällen auf der wichtigen Verbindung zwischen Hamburg und Hannover geführt. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenDiese Strecken sind laut DB im Fernverkehr betroffen:
Das sagt Metronom zum Regionalverkehr: