Nordzucker hat seinen Gewinn gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um mehr als 50 Prozent gesteigert. Der Jahresüberschuss lag für das Geschäftsjahr 2023/24 (Ende Februar) bei 326 Millionen Euro nach 182 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Es sei das zweitbeste Geschäftsjahr der Konzern-Geschichte.
Der Umsatz der Braunschweiger Aktiengesellschaft stieg gegenüber dem Vorjahr um 29,3 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Finanzchef Alexander Bott führte die gute Bilanz auf ein höheres Preisniveau für Zucker als im Vorjahr zurück. Das gleiche die Kostensteigerungen für die Rohstoff- und Energieversorgung sowie in der Logistik mehr als aus. Nordzucker-Chef Lars Gorissen lobte das Ergebnis als «ein Spiegelbild gemeinschaftlicher Anstrengungen». Das Unternehmen habe auf schwierige Bedingungen bei der Erntekampagne wie das Hochwasser zum Jahreswechsel gut reagiert, ergänzte Vorstandsmitglied Alexander Godow.
Auch die australische Tochter Mackay Sugar habe zu dem positiven Geschäftsjahr beigetragen. Trotz starker Regenfälle sei die Ernte und Verarbeitung des dort angebauten Rohrzuckers erfolgreich verlaufen. Mackay habe bisher in jedem Jahr einen kontinuierlich wachsenden Beitrag zum Gesamtergebnis geleistet. «Es ist eine Erfolgsstory. Die Investition zahlt sich aus», sagte Gorissen.