Nach dem Vorfall am 1. Juli, als zwischen Berne und Elsfleth in der Wesermarsch Reisende bei hohen Temperaturen in einem Zug festsaßen, will die Nordwestbahn ihre Abläufe bei extremen Wetterlagen verbessern. Eine Evakuierung sei wegen des schwer zugänglichen Geländes im Bereich der Huntebrücke risikoreich gewesen, hieß es in einer Mitteilung.
Aufgrund von Sicherheitsbedenken in Abstimmung mit der DB Infrago sei auch ein Abschleppen verworfen worden, hieß es. Weil es an dem Tag zu zahlreichen weiteren Störungen im Bahnverkehr gekommen war, seien Koordination und Kommunikation zwischen allen beteiligten Stellen zusätzlich belastet gewesen.