Niedrige Wasserstände durch Ostwind stören Fährverkehr zu Ostfriesischen Inseln
Mitten in den Herbstferien beeinträchtigen niedrige Wasserstände an der Nordsee den Fährverkehr zu einigen Ostfriesischen Inseln. Teils fallen Fährverbindungen aus oder die Inselfähren fahren zu anderen Zeiten, wie aus Angaben einiger Fährgesellschaften im Internet hervorgeht. Grund für die niedrigen Wasserstände ist ein starker Ostwind. Zwischen der Insel Wangerooge und Harlesiel am Festland fallen am Sonntagnachmittag und Montagvormittag einzelne Verbindungen aus. Dafür gibt es teils frühere oder spätere Ersatzverbindungen, wie aus dem Fahrplan der Deutschen Bahn hervorgeht, die den Fährverkehr mit einer Tochterfirma betreibt. Auch die Nordseebad Spiekeroog GmbH, die den Fährverkehr von und zur Insel Spiekeroog betreibt, meldet für Sonntag bis Dienstag einige Fahrplanänderungen. Wer zwischen der Insel Juist und Norddeich mit der Fähre reisen möchte, muss ebenfalls umplanen. Wie die Reederei Norden-Frisia mitteilte, wurden aufgrund der Wasserstände am Sonntagnachmittag die beiden Abfahrten der Inselfähren von Norddeich nach Juist sowie die beiden Abfahrten in Gegenrichtung abgesagt. Zunächst waren die Abfahrten noch zeitlich verschoben worden. «Ob in den folgenden Tagen gefahren werden kann, ist noch nicht absehbar», teilte die Reederei am Samstagnachmittag weiter mit. Zwischen der Insel Norderney und Norddeich sollen die Fähren dagegen planmäßig fahren. Kräftiger Ostwind ist im Winterhalbjahr im Wattenmeer nicht ungewöhnlich. Er drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenInsel Wangerooge
Insel Spiekeroog
Insel Juist
Insel Norderney