Das niedersächsische Landesbergbauamt hat den Weiterbau und Betrieb einer Wasserstoffleitung von Hamburg-Moorburg bis zur Gemeinde Rosengarten im Landkreis Harburg genehmigt.
Die gut zwölf Kilometer lange Leitung müsse aber nicht völlig neu gebaut werden, sagte ein Sprecher der Hamburger Energienetze GmbH. Es gebe bereits eine alte Bestandsleitung von 7,5 Kilometer Länge, die getestet und gereinigt worden sei. Nur 4,5 bis 5 Kilometer müssten noch gebaut werden. Auf Hamburger Gebiet seien die Arbeiten bereits im Gange.
Über die Gasversorgungsleitung mit der Bezeichnung HH-Win-C70 soll Wasserstoff, der über den Hamburger Hafen importiert oder mit dem im Bau befindlichen Elektrolyseur in Moorburg produziert wird, zum Fernleitungsnetz transportiert werden. Die Anschlussstelle liegt auf dem Gelände der Gemeinde Rosengarten. Die Leitung dorthin soll im nächsten Jahr in Betrieb genommen werden, nach Angaben des Sprechers im Sommer oder Herbst 2027.
Noch existiert in Deutschland kein Wasserstoffleitungsnetz. Nur auf dem Gelände großer Unternehmen gebe es bislang solche Leitungen. «Wir sind Pioniere», sagte Bernd Eilitz, Sprecher der Hamburger Energienetze.