Niedersachsens Landesregierung will im kommenden Jahr insbesondere in Medizinstudienplätze, Lehrkräfte und den Hochwasser- und Klimaschutz investieren. Das teilte die Staatskanzlei in Hannover am Montag nach den zweitägigen Haushaltsberatungen des Kabinetts mit. Geld fließen soll zudem in die Digitalisierung der Landesverwaltung sowie in einen flächendeckenden Breitbandausbau
Der beschlossene Haushaltsentwurf für 2025 sieht ein Volumen von insgesamt rund 44,2 Milliarden Euro vor - das sind etwa 1,6 Milliarden mehr als für dieses Jahr zur Verfügung stehen. Laut Finanzminister Gerald Heere (Grüne) erhöht sich zudem die Investitionsquote des Landes.
Insgesamt rund 11,5 Milliarden Euro sollen im kommenden Jahr für die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur ausgegeben werden, für Sozialleistungen sind rund 9,7 Milliarden geplant, für den Finanzausgleich der Kommunen etwa 5,8 Milliarden und für die öffentliche Sicherheit und Justiz insgesamt knapp 3,4 Milliarden.
Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte laut Mitteilung: «Die wirtschaftliche und die steuerliche Entwicklung ermöglicht uns keine großen Sprünge.» Dennoch gelinge es, weiter in Bereiche zu investieren, die für Niedersachsen besonders wichtig seien. Gleichzeitig halte man die Schuldenbremse ein, betonte er.