Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle fordert der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) Konsequenzen auch für die Häfen. Der Leipziger Vorfall zeige, dass bestehende gesetzliche Regelungen trotz Fortschritten «den Realitätstest noch nicht bestehen», erklärte Verbandshauptgeschäftsführer Florian Keisinger.
Zwar habe sich die Rechtslage in den vergangenen beiden Jahren deutlich verbessert. «Der aktuelle Vorfall zeigt jedoch, dass zwischen der Erkennung einer Drohne und ihrer tatsächlichen Abwehr weiterhin eine sicherheitsrelevante Lücke besteht», sagte Keisinger.
Am Flughafen Leipzig/Halle war in der Nacht zum Mittwoch eine Drohne mit einer Sprengstoffvorrichtung auf einer Start- und Landebahn nahe einer ukrainischen Transportmaschine entdeckt worden.