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Museumsfrachter «Cap San Diego» zur Erneuerung der Klasse in Bremerhaven

Nach einem Werftaufenthalt wird die «Cap San Diego» Ende März nach Hamburg zurückkehren. / Foto: Focke Strangmann/dpa
Nach einem Werftaufenthalt wird die «Cap San Diego» Ende März nach Hamburg zurückkehren. / Foto: Focke Strangmann/dpa

Das Hamburger Museumsschiff «Cap San Diego» liegt im Bremerhavener Kaiserhafen zur Erneuerung der Klasse; Bund und Hamburg tragen einen Teil der Kosten.

Das Hamburger Museumsschiff «Cap San Diego» ist für turnusgemäße Arbeiten im Bremerhavener Kaiserhafen angekommen. In der Werft Bredo Dry Docks soll das maritime Denkmal in den kommenden Wochen fit gemacht und bei einer Art Schiffs-TÜV umfassend sicherheitstechnisch überprüft werden. Die sogenannte Erneuerung der Klasse ist Voraussetzung dafür, dass das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt tatsächlich fahrtüchtig bleibt. Das Schiff legt mehrmals im Jahr zu Museumsfahrten ab. Schiffseigner ist die Stiftung Hamburger Admiralität.

Die seit 2003 unter Denkmalschutz stehende «Cap San Diego» hatte am Sonntagabend ihren Liegeplatz an der Überseebrücke im Hamburger Hafen verlassen, um über Nacht auf der Elbe nach Cuxhaven zu fahren. Von dort aus ging es über die Nordsee nahtlos weiter bis Bremerhaven. Neben den Werft-Beschäftigten beteiligt sich auch die ehrenamtliche Crew an den anstehenden Arbeiten. Einen Teil der Kosten von rund 1,5 Millionen Euro übernehmen der Bund und die Hamburger Bürgerschaft. 

Die «Cap San Diego» ist nach Angaben der Betreibergesellschaft das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs baugleichen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurden.

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