Mit einer neuen Messmethode wollen die TU Braunschweig und der Hersteller Continental den Reifenabrieb beim Fahren reduzieren. Ein entsprechendes Forschungsprojekt stehe kurz vor dem Abschluss, teilten beide Partner bei der Vorstellung des Versuchsfahrzeugs in Hannover mit. Ziel sei es, die sich beim Fahren ablösenden Gummipartikel genauer untersuchen zu können - und am Ende die Belastung für Menschen und Umwelt zu verringern.
Nicht zuletzt wegen neuer Anforderungen der EU: Ab 2028 gelten hier erstmals Regeln auch für den Abrieb von Reifen. Das neue Messverfahren soll jetzt helfen, die Anforderungen zu erfüllen. Ziel sei es zunächst, möglichst genaue Daten zum Abrieb zu erhalten und wie sich dieser je nach Tageszeit, Wetter und Fahrverhalten ändert, sagt Prof. Carsten Schilde vom Institut für Partikeltechnik an der TU Braunschweig. Das könne dann in die Reifenentwicklung einfließen.