Die Sanierer des in schweres Fahrwasser gekommenen Kreuzfahrtschiffbauers Meyer Werft sehen noch viel Arbeit bei der Verbesserung der Effizienz des Traditionsunternehmens. Vor allem die Abschaffung einer im Unternehmen herrschenden «Zettelwirtschaft» sei nötig, sagten Geschäftsführer Bernd Eikens und Chefsanierer Ralf Schmitz im Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung».
Ein Beispiel: Bislang würden Reklamationen zu Arbeiten von Zulieferern bei der Abgabe der Schiffe mittels gelber Zettel erfasst. «Wir sind dabei, das zu digitalisieren, wie es bei vielen Bauunternehmen längst Standard ist», sagte Eikens.