In den nächsten 20 Jahren soll sich die installierte Leistung der Windenergieanlagen in Nord- und Ostsee auf mindestens 70 Gigawatt vervielfachen. Um das Ziel zu erreichen, hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) eine mehrjährige Messkampagne gestartet.
Ziel ist die Erfassung der Wind- und Meeresbedingungen in einem Gebiet etwa 280 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste. Die meteorologischen und ozeanographischen Daten sollen Erkenntnisse zur Untersuchung und Bewertung künftiger Windparkflächen am Rand der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) liefern, wie das BSH mitteilte.