Immer mehr Niedersachsen heizen mit Erdwärme. Landesweit gebe es inzwischen 26.600 sogenannte oberflächennahe Geothermie-Anlagen in Betrieb, teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover mit. Seit 2018 habe sich die Zahl damit verdoppelt. Damals hatte das LBEG landesweit 13.300 Anlagen gezählt, die Wärme aus bis zu 400 Metern Tiefe holen.
Zuletzt habe sich der Zubau aber wieder verlangsamt, so die Behörde. Hatte sich die Zahl der neu gebauten Anlagen von 2018 bis 2022 noch mehr als verdoppelt und im Spitzenjahr bei rund 2.500 pro Jahr gelegen, so ging sie danach wieder etwas zurück, auf zuletzt 1.500 im Jahr 2024.