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Göttinger Sartorius steigert Umsatz leicht, bereinigt deutliches Plus

Beim Laborausrüster Sartorius steigt der Umsatz. (Archivbild) / Foto: Swen Pförtner/dpa
Beim Laborausrüster Sartorius steigt der Umsatz. (Archivbild) / Foto: Swen Pförtner/dpa

Sartorius in Göttingen erhöht Umsatz im ersten Quartal auf 899,1 Mio. Euro (+1,8%; bereinigt +7,5%); Gewinn steigt auf 56,2 Mio. Euro.

Beim Göttinger Labor- und Pharmazulieferer Sartorius setzt sich die jüngste Erholung auch zu Jahresbeginn fort. In den ersten drei Monaten bis Ende März stieg der Umsatz um 1,8 Prozent auf 899,1 Millionen Euro, teilte das im MDax notierte Unternehmen in Göttingen mit. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Plus bei 7,5 Prozent.

«Wie erwartet verläuft das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten weiterhin verhalten, sollte sich aber in den kommenden Quartalen dieses Übergangsjahres verbessern. Gleichzeitig verzeichnet die Laborsparte wieder Wachstum», sagte Vorstandschef Michael Grosse laut Mitteilung.

Gegenwind aus den USA

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg in den ersten drei Monaten konzernweit um 1,6 Prozent auf 267,3 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Sartorius mit 56,2 Millionen Euro 16 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. «Unsere Marge hat sich im ersten Quartal trotz geopolitischer Spannungen, anhaltender makroökonomischer Unsicherheiten und Gegenwind durch Zölle robust gezeigt», sagte Grosse.

Sartorius hatte in der Corona-Pandemie von einer starken Nachfrage etwa für die Produktion von Impfstoffen profitiert. Danach litt das Unternehmen aber unter dem Abflauen des Booms und hohen Lagerbeständen bei Kunden, die inzwischen aber abgebaut sind.

Für das Gesamtjahr bestätigte Grosse die im Februar ausgegebene Prognose. So soll der währungsbereinigte Umsatz um rund fünf bis neun Prozent steigen, die operative Rendite auf etwas mehr als 30 Prozent klettern. Im ersten Quartal lag sie noch knapp darunter: 29,7 Prozent.

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