Qualitativ hochwertig, aber weniger als zuletzt: Experten erwarten keine volle Apfelernte im Alten Land. «Das Obst schmeckt, die Qualität ist gut, aber die Menge ist geringer», sagt Matthias Görgens, stellvertretender Leiter der zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen gehörenden Obstbauversuchsanstalt Jork. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass die Qualität der Äpfel gut sei.
Es werde aber Ertragseinbußen geben. Die warmen Wintermonate hatten die Blühtermine für Apfel, Pflaume, Kirsche und Birne vorangetrieben. Nach der frühesten Apfelblüte überhaupt werde auch 10 bis 14 Tage eher geerntet. «Wir bleiben im Rhythmus, die ersten Frühsorten wie der Astramel werden jetzt schon geerntet», sagt der Experte. Der rot gestreifte Ess-Apfel werde nur auf etwa einem halben Prozent der 9.000 Hektar Anbaufläche gezüchtet.