In Niedersachsen werden in diesem Jahr voraussichtlich 4,6 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet - das sind etwa 14,2 Prozent weniger als 2023. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, ist dies vor allem auf den Flächenrückgang bei Getreide um rund 9,3 Prozent auf aktuell 696.800 Hektar zurückzuführen.
Während in den Vorjahren die Trockenheit für Einbußen sorgte, ist es jetzt die Nässe. Besonders rückläufig sei die für Staunässe empfindliche Wintergerste mit einem Minus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Winterweizen rechnet die Behörde sogar mit einem Minus von 25,5 Prozent, was aber vor allem auf die geringeren Anbauflächen zurückzuführen sei. Beim Roggen wird ein Minus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet.