Das geplante Flüssiggas-Terminal in Stade soll im September seinen Betrieb aufnehmen. Verschiedene Vorarbeiten und Analysen würden nun einen klaren Fahrplan aufzeigen, teilte die Betreibergesellschaft Deutsche Energy Terminal (DET) mit. Zuvor hatte es beim Bau des Terminals immer wieder Probleme und Verzögerungen gegeben.
Zuletzt hatte sich die DET im vergangenen Jahr mit der bis dahin zuständigen Hanseatic Energy Hub (HEH) auf die Übernahme der Bauarbeiten an der Suprastruktur geeinigt. Dabei geht es vor allem um den Bau von Verladearmen und Leitungen zwischen dem Festland und dem schwimmenden Terminal für flüssiges Erdgas (LNG). Zwischen beiden Unternehmen hatte es immer wieder Streit über diese Arbeiten gegeben.
Zwischenzeitlich wurde deshalb das für den Betrieb in Stade bestimmte Terminalschiff «FSRU Energos Force» nach Jordanien verchartert. Vertraglich sei aber sichergestellt, dass es rechtzeitig für die Inbetriebnahme des Terminals nach Niedersachsen zurückkehrt. Das Schiff wandelt an Bord angeliefertes flüssiges Erdgas wieder in Gasform um.