Nach langer Zeit ist das Segelschulschiff «Gorch Fock» erstmals wieder zu einer Amerikareise gestartet. «Eine besondere Auslandsausbildungsreise, weil wir über den Atlantik fahren», sagte Kommandant Elmar Bornkessel vor dem Ablegen im Heimathafen Kiel. «Das hat die "Gorch Fock" seit einigen Jahren nicht mehr gemacht.»
Stationen der auf dem auf 165 Tage angesetzten 189. Auslandsausbildungstörn sind Bayonne (Frankreich), Las Palmas (Gran Canaria, Spanien), Hamilton (Bermuda), Norfolk, Baltimore und New York (USA) sowie Halifax (Kanada) und Reykjavik (Island). Ziel sind die Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA am 4. Juli in New York.
Dort wird die Bark nicht das einzige Segelschiff sein. «Es sind über 100 Großsegler angekündigt, also im Prinzip alle Großsegler, die aktuell auf den Weltmeeren unterwegs sind», sagte Bornkessel. Das Segelschulschiff werde Teil einer großen Flottenparade mit mehreren Millionen erwarteten Zuschauern und großem Feuerwerk sein. «Der Superlative sind da keine Grenzen gegeben.» Bei der 200-Jahr-Feier 1976 sei das Schiff ebenfalls in den USA gewesen.