Der Autozulieferer Continental will mit einem millionenschweren Vergleich einen Schlussstrich unter mögliche Schadenersatzansprüche gegen eigene Vorstände wegen des Dieselskandals ziehen. Das geht aus der Einladung zur Hauptversammlung hervor, die am 30. April 2026 darüber abstimmen soll.
Mit der eigenen Managerhaftpflichtversicherung hat sich Conti demnach auf eine pauschale Zahlung von 43,7 Millionen Euro geeinigt. Damit sollen sämtliche Ansprüche gegen aktive und ehemalige Vorstände wegen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit dem Dieselskandal abgegolten sein.
Vereinbart wurde das mit sechs ehemaligen Vorständen, darunter die früheren Vorstandschefs Elmar Degenhart, Karl-Thomas Neumann und Manfred Wennemer. Continental hatte den Angaben zufolge von ihnen Schadenersatz wegen des Dieselskandals geltend gemacht. Dafür stehe nun die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ein, die Conti für seine Führungskräfte abgeschlossen hatte. Eigenanteile einzelner Manager sind den Angaben zufolge nicht vorgesehen.