Hafen- und Verkehrsexperten der CDU-Bundestagsfraktion fordern von der künftigen Bundesregierung mehr Engagement für die deutschen Seehäfen. Der Bund müsse die Häfen als Infrastruktur von nationaler Bedeutung mit mindestens 500 Millionen Euro pro Jahr finanzieren, heißt es in einem gemeinsamen Konzeptpapier des hafenpolitischen Sprechers Christoph Ploß und des Verkehrsausschussmitglieds Enak Ferlemann, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es soll den Angaben zufolge ins Programm der CDU zur Bundestagswahl einfließen.
Gefordert wird darin unter anderem auch der Bau der neuen Köhlbrandbrücke in Hamburg noch in den 2030er-Jahren sowie die Stärkung der Hinterlandanbindungen der Häfen. Wichtige Infrastrukturprojekte wie die A26 Ost, A20 und A39 müssten zügig umgesetzt werden. Nötig sei zudem eine leistungsfähige Schienenverbindung zwischen Hamburg und Hannover.