Die Bergung des gesunkenen und zweigeteilten Frachters «Verity» in der Deutschen Bucht südwestlich von Helgoland hat begonnen - nach monatelangen Vorbereitungen. Ein Schwimmkran hob das Heckteil, also das Hinterteil, aus 40 Metern Tiefe an die Oberfläche, wie eine Sprecherin der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn mitteilte. «Die Arbeiten verliefen reibungslos.» Das 40 Meter lange und 600 Tonnen schwere Heckteil sei am Abend aus dem Wasser gehoben worden.
Nun solle darin gezielt nach den vier vermissten Seeleuten gesucht werden, so die Sprecherin weiter. Ergebnisse gab es bis zum Abend nicht. Für die Bergung ist der Behörde zufolge einer der stärksten Schwimmkräne Europas im Einsatz. Der Kran Hebo Lift 10 kann demnach bis zu 2.200 Tonnen heben. Die Arbeiten seien durch gute Wetterbedingungen und Wellenhöhen von maximal 0,5 Metern an der Wrackstelle begünstigt worden, hieß es.