Die Früchte an den Apfelbäumen im Alten Land sind mit sechs bis zehn Millimetern noch im Frühstadium - die Aussichten für das Wachstum sind aber positiv. «Wir hatten eine gute Blüte, fleißige Bienen bei gutem Bestäubungswetter und nun kommen die Herausforderungen für die Bauern», sagt Matthias Görgens, stellvertretender Leiter der zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen gehörenden Obstbauversuchsanstalt Jork. «In der Pflege kann man viel falsch machen.»
Das Wichtigste sei, die Früchte gesund zu halten mit den richtigen Schutzmaßnahmen. Die kalten Nächte seien vorbei, etwa an fünf Tagen hätten die Bauern zuletzt die Beregnungsanlagen gegen Frostschäden aktivieren müssen. Der ärgste Feind im Norden durch Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen sei der Apfelschorf. Den Pilz gelte es von den Bäumen fernzuhalten.