Zugegeben: Viel war von ihm nicht mehr übrig. Dafür hat er wahrlich eine Odyssee hinter sich und dabei sogar den Krieg überstanden. Die Rede ist vom vermutlich ältesten Volkswagen Käfer der Welt. Zu finden ist er bei einem Sammler in Hessisch Oldendorf, der ihn in mühsamer Kleinarbeit wieder aufgebaut hat. Und: Inzwischen ist das Auto sogar wieder für den Straßenverkehr zugelassen. Wie fühlt sich die Fahrt mit dem gut 23 PS starken Fahrzeug an?
«Das ist Fahren im Urzustand, sozusagen back to the roots – und es ist laut», berichtet Besitzer Traugott Grundmann. Allerdings: «Ab gut 80 Kilometern pro Stunde wird es holprig.» Laut Tüv sind 100 Kilometer pro Stunde möglich.
Vor allem aber ist es beengt in dem Fahrzeug. «Früher waren die Menschen eben kleiner.» Wer gut 1,80 Meter groß ist, bekommt bereits Probleme, seine Beine unter dem Lenkrad hindurch zu strecken. Bei Grundmann klappt es noch. Aber um aus der Frontscheibe zu schauen, muss auch er einen Buckel machen.