In Norddeutschland kann es am Dienstagmorgen vielerorts glatt werden. «In der Nacht kommt von Norden her eine Warmfront, die Regen und Sprühregen mit sich bringt. Und der fällt auf die kalten Böden und es kann dort gefrieren und sich eine Glatteisschicht bilden», sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Die Wahrscheinlichkeit für Glatteis sei recht hoch.
Das betreffe in den frühen Morgenstunden vor allem das südliche Schleswig-Holstein, den Nordosten von Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und den Norden von Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
Das Bildungsministerium in Schwerin nahm die Glättewarnung zum Anlass, um auf grundsätzliche Regelungen für die gesamte Winterzeit hinzuweisen, die dem Schutz der Schülerinnen und Schüler vor Wegeunfällen dienen. Demnach müssen Kinder und Jugendliche, die ihre Schule wegen widriger Witterungsverhältnisse nicht erreichen können, von der Schule abgemeldet werden und gelten dann als entschuldigt. Die Entscheidung liege bei den Erziehungsberechtigten. Die Schulen blieben aber grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen finde statt.