Viele Sonnenstunden und wenig Regen: Der April ist in Niedersachsen und Bremen außergewöhnlich sonnig und sehr trocken gewesen. Nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in Niedersachsen 240 Sonnenstunden registriert – deutlich mehr als im langjährigen Mittel mit 115 Stunden. Vor allem tagsüber waren die Temperaturen frühlingshaft mild, in den Nächten fielen sie hingegen deutlich ab.
April rund 1,5 Grad wärmer als im Vergleich zum langjährigen Wert
Der Mittelwert lag demnach in Niedersachsen am Tag bei 9 Grad, das entspricht laut DWD einer Abweichung um 1,5 Grad im Vergleich zum langjährigen Wert von 7,5 Grad. Vor allem zum Monatsbeginn gab es verbreitet Nachtfrost, später wurde der Gefrierpunkt nur noch vereinzelt unterschritten.
Beim Niederschlag fielen laut DWD mit rund 25 Litern pro Quadratmeter nicht einmal die Hälfte des langjährigen Mittels von 52 Litern pro Quadratmeter. In der dritten Dekade blieb es in Niedersachsen nahezu komplett trocken.