Wenn Städte wie Hannover, Osnabrück oder Celle bei Sommerhitze kaum noch abkühlen, kann das am Boden liegen. Versiegelte Flächen wie Asphalt oder Beton speichern Wärme und geben sie nur langsam wieder ab, auch in der Nacht. Darauf weist eine Analyse des niedersächsischen Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hin.
Nach Einschätzung des LBEG ist das ein zentraler Grund dafür, dass dicht bebaute Städte bei Hitzeperioden weniger stark abkühlen als das Umland. Unversiegelte Böden hingegen wirkten wie natürliche Klimaanlagen, indem sie über die Verdunstung von Bodenwasser Wärme aus der Umgebung entzögen.