Im Frühling erwacht eigentlich die Natur – doch vielerorts in Niedersachsen ist es in diesen Tagen viel zu trocken. Nicht nur in Gärten und Parks fehlt den Pflanzen Feuchtigkeit, auch viele Landwirte würden sich über Regen sehr freuen. «Wenn es nicht bald und ergiebig regnet, sind regional durchaus erhebliche Ertragsverluste möglich», sagt der Sprecher der Landwirtschaftskammer in Oldenburg, Wolfgang Ehrecke, der Deutschen Presse-Agentur. Andererseits sei es noch zu früh im Jahr, um schon Angst um die Ernte zu haben.
Nicht nur im April ist bislang kaum Regen gefallen. Schon der März war in Niedersachsen rekordverdächtig trocken. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen regnete es weniger als im vergangenen März – der Deutsche Wetterdienst (DWD) verzeichnete nur 8 Liter pro Quadratmeter. Der Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990 liegt bei 55 Litern pro Quadratmeter.