In vielen Gebieten im Nordwesten Deutschlands herrscht Waldbrandgefahr - es fehlt ein richtiger Landregen. «Die Gefahr ist bis zum Wochenende hoch», sagte Knut Sierk, Leiter der Waldbrandzentrale in Lüneburg. Und langanhaltender Regen ist zunächst nicht in Sicht. «Wir müssen in Habachtstellung sein, das gilt auch für die Feuerwehren», betonte der Experte von den Niedersächsischen Landesforsten.
Sorgen macht sich Sierk um das Ökosystem Wald: «Selbst im Trockenjahr 2018 haben wir keine so früh anhaltende Dürre gehabt. Und wir sind erst im Frühling, wie soll das im Sommer werden?» Noch nie habe man die Waldbrandzentrale fast durchgehend seit Anfang März besetzen müssen. Ab Stufe drei auf der fünfstufigen Skala des Waldbrandgefahrenindexes ist die Zentrale in der Hansestadt mit Forstwirten besetzt.