Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf einer Kanalbrücke bei Braunschweig schwebt ein Mann aus Hamburg weiter in Lebensgefahr. Der Zustand des 53-Jährigen sei nach Kenntnisstand der Staatsanwaltschaft unverändert, sagte Behördensprecher Hans Christian Wolters. Die Strafverfolgungsbehörde hat Ermittlungen zu dem verheerenden Unfall übernommen, nach dem drei Männer nur noch tot aus dem Mittellandkanal geborgen werden konnten.
Ein 34-jähriger Fahrer soll sich am Samstag einer Kontrolle auf der Autobahn 2 entzogen haben, sodass die Fahnder den Wagen aus dem Blick verloren. Kurz darauf soll der Mann auf der Bundesstraße 4 viel zu schnell unterwegs gewesen sein und auf der einspurigen Fahrbahn mehrere Autos von rechts überholt und touchiert haben. Der Wagen fuhr gegen die Leitplanke und geriet in den Gegenverkehr, wo er frontal mit einem anderen Auto zusammenstieß, das Brückengeländer durchschlug und in den Kanal stürzte.