Angesichts der zahlreichen bewaffneten Konflikte in der Welt hat das Kinderhilfswerk terre des hommes Kürzungen der Bundesregierung kritisiert. Es sei völlig unverständlich, dass die Bundesregierung an Entwicklungszusammenarbeit sparen und die Mittel für humanitäre Hilfe sogar um 50 Prozent kürzen wolle, sagte Vorstandssprecher Joshua Hofert in Osnabrück. Vor allem die Kürzungen bei der Entwicklungshilfe habe direkte Auswirkungen auf die Menschen im Globalen Süden.
Das Hilfswerk förderte seinen Angaben zufolge im vergangenen Jahr 416 Projekte in 47 Ländern. Die hohe Spendenbereitschaft für Projekte in der Ukraine habe im vergangenen Jahr dazu geführt, dass dort mehr Mittel aufgewendet werden konnten, sagte Hofert.