Ein Sprengstofffund am Strand der Nordseeinsel Norderney hat einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. «Es besteht keine akute Gefahr», sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund. Demnach sei ein Gegenstand am Vormittag im westlichen Strandbereich angespült und gefunden worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover, die erst mit der Fähre anreisen mussten, erklärten am Abend, dass keine Gefährdung für die Menschen auf Norderney bestehe.
Die Entschärfer des Landeskriminalamts Niedersachsen bestätigten, dass es sich um Sprengstoff für kontrollierte kommerzielle Sprengungen handelte. Wegen der Art und Beschaffenheit des Stoffes sowie der schnellen Absperrung bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Explosion.
Der Gegenstand wurde geborgen, abtransportiert und die Absperrung wieder aufgehoben. Die Ermittlungen zur Herkunft des Gegenstands dauern an, wie es weiter in einer Mitteilung hieß.